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Neues DSTIG-Ehrenmitglied

Frau Dr. Viktória Varkonyi (Foto 2.v.l.) wurde im Rahmen des diesjährigen STI-Kongresses in Berlin (07.-09.07.2016) die Ehrenmitgliedschaft der DSTIG als Anerkennung für seine langjährigen Verdienste für die Gesellschaft verliehen. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für die Verbesserung der STI-Behandlung ein, und das nicht nur in Ungarn, sondern auch auf internationaler Ebene durch ihre Zusammenarbeit in den Fachgesellschaften. Durch ihr Engagement und ihren Einsatz konnte eine enge Verbindung zwischen der Ungarischen STD-Gesellschaft und der Deutschen STI-Gesellschaft hergestellt werden.

Die DSTIG dankt Frau Dr. Varkonyi ganz herzlich fĂĽr ihr Engagement!

 

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Dr. ViktĂłria Varkonyi, Prof. Dr. Detlef Petzoldt,

Dr. Petra Spornraft-Ragaller und Dr. Heiko Jessen

DSTIG bedankt sich fĂĽr die UnterstĂĽtzung

Studierende der Medienhochschule Köln (HMKW) haben den STI-Kongress mittels Facebook, Twitte @dstig_ev und Persicope über 3 Tage medial unterstützt. Für Ihre tolle Leistung bedanken sich die Kongresspräsidenten Petra Spornraft-Ragaller und Heiko Jessen, sowie DSTIG-Präsident Norbert Brockmeyer bei den Studierenden und bei Harriet Langanke, die dieses tolle Projekt initiiert, begleitet und durchgeführt hat.

Frau Langanke hat als Dozentin im Kurs "Online Journalismus" den STI-Kongress der DSTIG als Praxisprojekt aufgegriffen. 6 Studierende sind mit nach Berlin gereist und haben im Vorfeld theoretische Konzepte zur medialen Begleitung erarbeitet, sowie die praktische Umsetzung vorbereitet. An den 3 Kongresstagen wurde dann unter dem Hashtag #sicherlieben getwittert, auf der DSTIG Facebook-Seite gepostet, und auch mittels "Periscope tv" live vom Kongress per Handy-Video-App ĂĽbertragen.

Zwischenzeitlich haben bis zu 40 Personen über Periscope von außerhalb die Vorträge mitverfolgt. Es wurde getwittert, ge"liked", "retweetet" und auf dem Kongress selbst auf dem Monitor über die "Social Wall" das Geschehen mitverfolgt. Zusätzlich sammelten die Studierenden Zitate und viele Eindrücke, woraus im Anschluss ein Artikel für das Magazin DHIVA entsteht.

 

FĂĽr die DSTIG ist dies ein neuer Ansatz, eine neue mediale Begleitung, die sich gelohnt hat!

Unser herzliches Dankeschön gilt insbesondere Harriet Langanke, sowie Julius Bauer, David Worm, Anna Molchanova, Larissa Rosellen, Marisa Rosin und Linda Schellberg!


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Verleihung der EhrendoktorwĂĽrde

Prof. Dr. h.c. Peter Karl Kohl, ehemaliger Schatzmeister und langjähriges Mitglied der DSTIG, hat am 26.5.2016 von der Trakien-Universität Stara Zagora in Bulgarien die Ehrendoktorwürde erhalten. Zwischen der Univ.-Hautklinik Stara Zagora und der Vivantes Klinik für Dermatologie und Venerologie Berlin besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der genito-analen Dermatosen, insbesondere bei der operativen Therapie der Acne inversa.

 

Die DSTIG gratuliert ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

 

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Experten warnen: Schaden statt Schutz - Geplantes Gesetz gefährdet Gesundheit

 Berlin, 7. Juli 2016 – Anlässlich ihres heute beginnenden Kongresses „Sexuelle Lebenswelten, Wege der Prävention“ kritisiert die Fachgesellschaft zur Förderung sexueller Gesundheit (Deutsche STI-Gesellschaft, DSTIG) den im geplanten Prostituiertenschutzgesetz benutzten Begriff „Beratung“. Sie hält ihn fĂĽr nicht zutreffend.

Beim Kongress treffen sich rund 400 Fachleute aus unterschiedlichen fachlichen und medizinischen Disziplinen.

Wesentliche Grundlagen einer gesundheitsfördernden Beratung, die in einer medizinischen Leitlinie der DSTIG formuliert sind, werden vom geplanten Gesetz nicht erfüllt:

-          Es fehlen die Freiwilligkeit, das Einverständnis, die Voraussetzungslosigkeit sowie die freie Entscheidung zur Beratung.

-          Es fehlen Anonymität und Vertraulichkeit.

-          Die Kapazitäten der bestehenden behördlichen Strukturen reichen in personeller und finanzieller Hinsicht fĂĽr eine Beratung, die die o.g. Grundsätze erfĂĽllt, nicht aus. Fachliche Voraussetzungen und Kompetenzen sind fĂĽr die Beratung obligat: medizinische Kompetenz, psychosoziales Fachwissen und Kenntnisse der Epidemiologie.

Wegen dieser Mängel fürchtet die DSTIG ein Abdrängen der Betroffenen in die Illegalität und damit eine steigende gesundheitliche Gefährdung, insbesondere im Bereich der sexuellen Gesundheit und der STI-Prävention.

 

HIER finden Sie die Pressemitteilung als PDF Datei

Abschied aus der Sektion Sexuelle Gesundheit

Corinna Becker verlässt zum 30. Juni 2016 das Gesundheitsamt in Bremerhaven. Nach 15 Dienstjahren schlägt sie mit der Eröffnung einer eigenen Praxis einen neuen beruflichen Weg ein. Da diese neue Aufgabe ihre ganzen Kräfte bĂĽndeln wird, verabschiedet sie sich gleichzeitig aus der AG Sexuelle Gesundheit der DSTIG. 
 

Corinna Becker hat sich ĂĽber viele Jahre fĂĽr die Sektionsarbeit engagiert und stark gemacht. Mit ihr zusammen hat die AG Sexuelle Gesundheit viel bewirkt und auf den Weg gebracht. DafĂĽr danken wir ihr sehr herzlich und wĂĽnschen ihr alles Gute fĂĽr ihre neue berufliche Herausforderung.