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Neue Informationskampagne LIEBESLEBEN

Bundesgesundheitsminister Hermann Gr√∂he und die Leiterin der Bundeszentrale f√ľr gesundheitliche Aufkl√§rung (BZgA), Dr. Heidrun Thaiss, haben am 04. Mai 2016 gemeinsam mit dem Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., Dr. Volker Leienbach, die neue Informationskampagne LIEBESLEBEN zur Eind√§mmung von HIV und anderen sexuell √ľbertragbaren Infektionen vorgestellt. Die neue Kampagne ist Teil der aktuellen Strategie der Bundesregierung zur Eind√§mmung von HIV, Hepatitis und anderen sexuell √ľbertragbaren Infektionen, die das Bundeskabinett am 6. April 2016 verabschiedet hat. Sie richtet sich an die Verantwortlichen im Gesundheitswesen, an Selbsthilfe-Organisationen, Wissenschaft sowie Bund, L√§nder und Kommunen insbesondere in den Bereichen Bildung, Arbeit und Justiz. Die Strategie beschreibt eine Vielzahl von Ma√ünahmen, um Gemeinsamkeiten von HIV und anderen sexuell √ľbertragbaren Krankheiten in der Aufkl√§rung und Information, Pr√§vention, Diagnostik und Behandlung st√§rker als bisher zu nutzen und die Angebote weiter auszubauen. Teil der Strategie ist es auch, aktuelle Daten als Grundlage f√ľr die Planung und Umsetzung neuer Ma√ünahmen zu erheben.

 

Die aktuelle Cartoon-Kampagne setzt die kommunikativen Grunds√§tze von LIEBESLEBEN  plakativ in Szene. Sie pr√§sentiert die Botschaften "Benutz‚Äė Kondome" und "Wenn was nicht stimmt, ab zum Arzt"  eing√§ngig. Die neuen Motive werden ab Mitte Mai an √ľber 65.000 Plakatfl√§chen bundesweit zu sehen sein. Unterst√ľtzt wird die HIV- und STI-Pr√§vention der BZgA zudem vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

Weitere Informationen auf:

http://www.bundesgesundheitsministerium.de/Strategie-zur-STI-Eindaemmung

http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/aidspraevention/?sub=91

http://www.liebesleben.de

http://www.facebook.com/liebesleben.de

http://www.bzga.de/presse/pressemotive/

http://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/

 

Am 3. Juni 2016 findet die Eröffnungsfeier in Bochum statt!

Das neue Zentrum f√ľr Sexuelle Gesundheit und Medizin, Walk In Ruhr - WIR - feiert am Freitag, den 3. Juni 2016 seine Er√∂ffnung

 

wir erffnung _save the date 3.6.2016klein

 

HIER finden Sie Einladungskarte der Eröffnung, 13.30 Uhr, zum Download (PDF)

HIER finden Sie den Programmablauf des Symposiums mit Anmeldeformular, 9.00 Uhr, zum Download (PDF)

 

Programmablauf, Freitag, 3. Juni 2016

9.00 - 12.30 Uhr

Symposium zur Er√∂ffnung des WIR ‚Äď Walk In Ruhr: ‚ÄěWIR ‚Äď ein Puzzle, das zusammenpasst‚Äú
Aspekte rund um ‚ÄěWalk In Ruhr‚Äú, dem Modellprojekt f√ľr Sexuelle Gesundheitsversorgung

Ort: Blue Square, Bochum (Kortumstr. 90, in 44787 Bochum-Innenstadt), 3. Etage

Zertifizierung: Das Symposium wurde von der √Ąrztekammer Westfalen-Lippe mit 4 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Den Programmablauf mit Anmeldeformular finden Sie HIER

 

12.30 - 13.30 Uhr

√úbergang zum WIR, Pressekonferenz von 13.00-13.30 Uhr

 

ab 13.30 Uhr

Empfang am neuen Zentrum f√ľr Sexuelle Gesundheit und Medizin

Ort: Große Beckstr. 12 in 44787 Bochum, direkt am St. Elisabeth-Hospital

 

14.00 Uhr

Grußworte und Eröffnung

 

ab 15.00 Uhr

F√ľhrungen durch das neue Zentrum

Imbiss mit Getränken und Musik

DSTIG begr√ľ√üt Kritik zum geplanten Prostituiertenschutzgesetz seitens der Landesregierung

Die nordrhein-westf√§lische Emanzipations- und Gesundheits¬≠ministerin Barbara Steffens (B√ľndnis 90 ‚Äď Die Gr√ľnen) hat das von der Bundes¬≠regierung ge¬≠plante Prostituiertenschutzgesetz in mehreren Punkte heftig kritisiert. Die DSTIG schlie√üt sich dieser kritischen Haltung der Landesregierung an. Sie bef√ľrchtet, dass das Gesetz Menschen in der Prostitution in den Unter¬≠grund und die Illegalit√§t treibt.

Die im Gesetz vorgesehenen restriktiven Ma√ünahmen sind nach Ansicht der Ministerin Steffens nicht geeignet, Menschen in der Prostitution zu sch√ľtzen. In einer Pressekonferenz im D√ľssel¬≠dorfer Landtag betonte sie, dass nur freiwillig angenommene Beratung der Gesundheit und dem Schutz dient. Die Pflicht zur Registrierung hingegen verst√§rke die Stigmatisierung der Betroffenen und die geplante Kondompflicht sei realit√§tsfern. Insgesamt 15 √Ąnderungsantr√§ge hat die Landesregierung daher im Gesetzgebungs¬≠verfahren eingebracht. Neben dem Vorwurf, ausufernd zu moralisieren, und Prostitution h√∂chst fragw√ľrdig zu definieren, verbindet die Ministerin mit dem Gesetz auch das Entstehen einer teuren Prostitutions¬≠b√ľrokratie. Dadurch w√ľrden die Kassen der Kommunen und der L√§nder dauerhaft in mindestens zweistelliger Millionenh√∂he belastet. Zustimmung erhielt das geplante Bundesgesetz aus Nordrhein-Westfalen (NRW) lediglich im Bereich der Konzes¬≠sionierungspflicht, die das Betreiben von Prostitutionsst√§tten regulieren soll. Da hier aber auch die Sorge besteht, Gro√übordelle gegen√ľber sich selbst organisie¬≠renden Sexarbeiter¬≠innen zu beg√ľnstigen, hat NRW auch dazu einen Pr√ľfantrag gestellt (Stand: 19. April 2016).


Die DSTIG hat sich bereits im Vorfeld zum Gesetzesentwurf kritisch geäußert und diesen abgelehnt.
Weitere Stellungnahmen der DSTIG zum Thema Sexarbeit/Prostitution/Gesetzentwurf finden Sie hier:
http://dstig.de/sexuelle-gesundheit/sexarbeit.html

Abschussbericht Runder Tisch Prostitution:
www.mgepa.nrw.de/mediapool/pdf/emanzipation/frauen/RTP_Abschlussbericht.pdf

Gesetzentwurf der Bundesregierung (ProstSchG):
http://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2016/0156-16.pdf

Fortbildung Sexuelle Gesundheit und STI startet im August 2016

Nach langj√§hriger Vorbereitungsphase hat es die DSTIG in Kooperation mit der BZgA, der √Ąrztekammer Westfalen-Lippe und Vertreter_innen weiterer beteiligter Fachgesellschaften (GSP, DGfS, DGPFG, BVKJ, DGSMTW dem RKI und der GSSG) geschafft, ein Curriculum zur Sexuellen Gesundheit und STI zu entwickeln.

Im ersten Durchlauf richtet sich die Fortbildung speziell an √Ąrztinnen und √Ąrzte und umfasst 30 Unterrichtsstunden, die in Pr√§senz- und E-Learningeinheiten aufgeteilt sind. Der zweite Durchlauf ist in Kooperation mit der √Ąrztekammer Berlin geplant und wird voraussichtlich 2017 in Berlin stattfinden.

 

Wir haben f√ľr Sie ein umfassendes Programm zusammen gestellt, welches sowohl klinische Themen zu STI und Sexueller Gesundheit (STI Diagnostik, Therapie, Epidemiologie, Pr√§vention) als auch Themen der Sexualwissenschaft, der Sexualtherapie, der Kommunikation zur Sexuellen Gesundheit, der Sexualp√§dagogik, Fragen zu Sexuellen Rechten u.v.m. beinhaltet (siehe detaillierte Aufstellung im Flyer).

Die Fortbildung ist durch die √Ąrztekammer zertifiziert (38 K-Punkte) und schlie√üt zudem mit einem Zertifikat f√ľr Sexuelle Gesundheit ab. Die Teilnahmekosten beinhalten Unterrichtsmaterialien sowie Verpflegung vor Ort an den Pr√§senztagen.

 

Datum (Präsenztage): 10. Sept und 18./19. Nov. 2016
Veranstaltungsort: Bochum

Anmeldung: Bitte benutzen Sie das Anemeldeformular auf dem Flyer

Zertifizierung: 38 Punkte (Kategorie K)

Kosten: 699,00 ‚ā¨ regul√§r, erm√§√üigt 635,00 ‚ā¨ f√ľr DSTIG-Mitglieder


Referent_innen/ Autor_innen: Dr. med. Viviane Bremer, Prof. Dr. med. Norbert Brockmeyer, Dr. med. Uwe B√ľsching, Dr. med. Susanne Buder, Dr. Miriam Gerlich, Harriet Langanke, Dr. med. Heinrich Rasokat, Prof. Dr. Anja Henningsen, PD Dr. med. Thomas Meyer, Dr. med. Dr. phil. Stefan Nagel, Dr. med. Anja Potthoff, Prof. Dr. Uwe Sielert, Dr. med. Petra Spornraft-Ragaller, Prof. Dr. med. Helmut Sch√∂fer, Dr. med. Claudia Schumann, Dr. J√∂rg Signerski-Krieger und Dr. Christine Winkelmann

 

HIER finden Sie den Programmflyer mit Anmeldeformular

Kabinett beschlie√üt Strategie zur Eind√§mmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell √ľbertragbarer Infektionen

Die DSTIG begr√ľ√üt den Kabinettsbeschluss, der am 6. April ver√∂ffentlicht wurde:

(online zu lesen unter: http://www.bmg.bund.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2016-2-quartal/kabinett-beschliesst-bis-2030.html)

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf einer Strategie zur Eind√§mmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell √ľbertragbarer Infektionen ("BIS 2030 - Bedarfsorientiert, Integriert, Sektor√ľbergreifend") beschlossen. Die vom Bundesministerium f√ľr Gesundheit und dem Bundesministerium f√ľr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam vorgelegte Strategie wird nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gr√∂he: "Dank unserer erfolgreichen Pr√§ventionsarbeit und hochwertigen Behandlung geh√∂rt Deutschland zu den L√§ndern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa. Die aktuellen Zahlen zeigen aber auch, dass die Anstrengungen nicht nachlassen d√ľrfen. Dabei ist es wichtig, alle sexuell und durch Blut √ľbertragbaren Krankheiten in den Blick zu nehmen. Dadurch k√∂nnen Gemeinsamkeiten in der Pr√§vention, Testung, Diagnostik genutzt und die Versorgung der Patientinnen und Patienten insgesamt verbessert werden. Zusammen mit den Bundesl√§ndern, Verb√§nden und Selbsthilfeorganisationen k√∂nnen wir so HIV, Hepatitis B und C  und anderen sexuell √ľbertragbaren Krankheiten noch wirksamer bek√§mpfen."

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd M√ľller: "Bei der Bek√§mpfung von HIV und AIDS wurden bereits beachtliche Erfolge f√ľr Millionen Menschen weltweit erreicht. Dennoch d√ľrfen wir mit den Anstrengungen nicht nachlassen, besonders in Subsahara-Afrika‚Äú. So sei zwar die Zahl der Neuinfektionen unter Kindern von 520.000 im Jahr 2000 bis zum Jahr 2014 um mehr als die H√§lfte auf 220.000 zur√ľckgegangen, aber ‚ÄěEs muss unser Ziel sein, die Neuinfektionen mit HIV drastisch zu reduzieren. Wir setzen daher auf Pr√§vention und verbesserte medizinische Versorgung."

Mit der HIV/AIDS-Bek√§mpfungsstrategie von 2005 hat die Bundesregierung erstmals Handlungsfelder zur Eind√§mmung von HIV und AIDS auf nationaler und internationaler Ebene beschrieben. Trotz wichtiger Erfolge in der Eind√§mmung der Epidemie ist eine Fortsetzung des Engagements notwendig. Da HIV, Hepatitis B und C sowie andere sexuell √ľbertragbare Infektionen vergleichbare √úbertragungswege und -risiken haben, werden die verschiedenen Krankheitserreger k√ľnftig in einer gemeinsamen, integrierten Strategie in den Blick genommen. So k√∂nnen Gemeinsamkeiten in der Pr√§vention, Diagnostik und Testung der Krankheiten und bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten besser genutzt werden.

Die Bereiche "Fr√ľherkennung und Pr√§vention" werden mit der neuen Strategie weiter ausgebaut. Denn durch das fr√ľhzeitige Erkennen von Infektionen k√∂nnen Menschen schneller geheilt, Sp√§tfolgen vermieden und die √úbertragung von Infektionen verhindert werden. 

Die Zahlen der gesch√§tzten Neuinfektionen mit HIV haben sich seit 2006 stabilisiert. 2014  wurden 3.200 neue F√§lle registriert. Ende 2014 lebten in Deutschland etwa 84.000 Menschen mit HIV. Dagegen ist etwa bei Syphilis seit 2010 ein starker Anstieg zu verzeichnen. 2014 wurden 5.722 F√§lle gemeldet, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist nur bei M√§nnern zu beobachten. Bei Frauen sind die absoluten Zahlen wesentlich niedriger und waren 2014 r√ľckl√§ufig.

Die Pr√§ventions- und Versorgungsangebote sind passgenau auf verschiedene Altersgruppen und Lebensbereiche ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei, Wissen √ľber die Krankheiten, ihre √úbertragungswege und die Schutzma√ünahmen zu vermitteln. Als Grundlage f√ľr die Planung und Durchf√ľhrung von Ma√ünahmen werden aktuelle Daten erhoben.

Eine Vernetzung der staatlichen Institutionen, dem Gesundheitsbereich, freien Tr√§gern, Selbsthilfeorganisationen und anderen Akteuren soll gew√§hrleisten, dass betroffene Menschen mit abgestimmten Ma√ünahmen besser erreicht und Ressourcen geb√ľndelt werden.

Auf internationaler Ebene wird die deutsche Entwicklungspolitik dar√ľber hinaus ihre Anstrengungen fortf√ľhren, um allen Betroffenen Zugang zu Behandlung und sozialer Absicherung zu erm√∂glichen. Dabei sollen konkrete Ma√ünahmen zur Bek√§mpfung von HIV eng verzahnt werden mit der nachhaltigen St√§rkung von Gesundheitssystemen sowie der St√§rkung von Frauenrechten. Auch die besonders schwierige Lage von Menschen auf der Flucht wird ber√ľcksichtigt, etwa durch die Integration von Pr√§ventions- und Schutzma√ünahmen in lokale HIV-Programme der Aufnahme- und Transitl√§nder.

Neben bilateralen Programmen der Entwicklungszusammenarbeit wird die Bundesregierung daher international auch weiterhin den Globalen Fonds zur Bek√§mpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria unterst√ľtzen.

Ma√üstab ist und bleibt das Ziel der Agenda 2030 f√ľr nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die AIDS-Epidemie bis zum Jahr 2030 zu beenden und Hepatitis und andere √ľbertragbare Infektionen zu bek√§mpfen.

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