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Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BGA) empfiehlt HPV-Impfung

Ab 2015 wird die HPV-Impfung allen Jungen und jungen MĂ€nnern im Alter von 11 bis 26 Jahren als ergĂ€nzende Impfung empfohlen. MĂ€nner haben ebenso hĂ€ufig wie Frauen Genitalwarzen und erkranken in seltenen FĂ€llen wegen HPV auch an Krebs. Deshalb sollen sie sich ebenfalls optimal schĂŒtzen können. Das Institut fĂŒr Sozial‐ und PrĂ€ventivmedizin Bern fĂŒhrt mit dem Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BAG) bis 2016 die Studie CIN3+plus durch. Dabei geht es um die Auswirkungen der HPV‐Impfung auf Krebserkrankungen am GebĂ€rmutterhals. Ziel ist es, die PrĂ€vention von GebĂ€rmutterhalskrebs bei Frauen in der Schweiz weiter zu verbessern.


Die Studie und mehr zum Thema finden Sie unter http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/03853/index.html?lang=de

Thema SexualitÀt beim Jugendmedizinkongress in Weimar

In welchem Alter machen die Jugendlichen ihre ersten Erfahrungen? Wird in der Kinder- und Jugendarztpraxis ĂŒber SexualitĂ€t gesprochen? An wen wenden sich Jugendliche, wenn Sie Fragen ĂŒber sexuell ĂŒbertragbare Infektionen (STI) haben? Welche STI treten bei jungen Erwachsenen hĂ€ufig auf? Und – ganz entscheidend – wie können wir die richtige Sprache finden, um mit Jugendlichen ĂŒber SexualitĂ€t zu sprechen?

 

Auf dem Jugendmedizinkongress in Weimar (6.-8.3.2015) wurden diese Fragen im Vortrag von Judith Coenenberg, Klinik fĂŒr Dermatologie und Venerologie, Zentrum fĂŒr Sexuelle Gesundheit und Medizin der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, fĂŒr die DSTIG prĂ€sentiert und diskutiert. „Es ist wichtig, dass wir das Thema JugendsexualitĂ€t beleuchten, denn bei den Jugendlichen gibt es große WissenslĂŒcken zu STI. Hier können die JugendĂ€rzte entscheidende Informationen weitergeben“. Die DSTIG begrĂŒĂŸt es sehr, dass dem Thema JugendsexualitĂ€t auf dem diesjĂ€hrigen Kongress große Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Etwa 300 Teilnehmer/innen hörten den Beitrag und diskutierten anschließend ĂŒber wichtige Fragen, wie beispielsweise die Rolle der Eltern. Denn auch wenn die Kommunikation „auf Augenhöhe“ mit den Jugendlichen ĂŒber SexualitĂ€t in der Arztpraxis gelingt, mĂŒssen sich die Ärzte im Nachhinein hĂ€ufig mit den Eltern auseinandersetzen – auch hier ist mitunter AufklĂ€rungsarbeit nötig. Als Hilfsmittel fĂŒr die Kommunikation mit den Jugendlichen dient die BroschĂŒre "LIEBE(r) MIT", welche von der DSTIG erstellt und hier kostenlos bestellt werden kann.

 

Die DSTIG kooperiert sehr erfolgreich mit dem Bundesverband fĂŒr Kinder- und Jugendmedizin (BVKJ) und wird 2015 interdisziplinĂ€re Fortbildungsveranstaltungen zum Thema STI-Diagnostik und Therapie, auch fĂŒr JugendĂ€rzte, anbieten. „Wir sehen in der Kooperation ein großes Potential um die medizinische Versorgung von Jugendlichen zu verbessern, denn wenn es um SexualitĂ€t und STI-PrĂ€vention geht, sollten alle an einem Strang ziehen – PĂ€diater, Allgemeinmediziner, Dermatologen , GynĂ€kologen, Urologen Diese Berufsgruppen zu vernetzen ist unser Ziel in der DSTIG“, so Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, PrĂ€sident der DSTIG.

Sowohl der Mitteldeutsche Rundfunk MDR als auch der Westdeutsche Rundfunk WDR berichteten vom Kongress in Weimar, speziell ĂŒber das Thema JugendsexualitĂ€t.

 

HIER finden Sie den Vortrag „Die Schatten der schönsten Sache der Welt – STI-PrĂ€vention und Sprechen ĂŒber SexualitĂ€t mit Jugendlichen“ (PDF-Dokument)

 

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Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR filmte den Vortrag beim Jugendmedizinkongress und berichtete in den Abendnachrichten ĂŒber das Thema JugendsexualitĂ€t.

 

MDR Mediathek Link: MDR aktuell, 07.03.2015, 19:30 Uhr
HIER der Link zum Beitrag

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WDR Mediathek Link: WDR Aktuelle Stunde Fr., 06.03.2015

HIER der Link zum Beitrag

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BZgA: Verabschiedung von Elisabeth Pott

Nach knapp 30 Jahren wurde am 28.01.2015 die bisherigen Leiterin der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitlichen AufklĂ€rung (BZgA), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, feierlich verabschiedet. Ihr folgt Dr. med Heidrun M. Thaiss. Seit Jahren pflegt die DSTIG einen engen Kontakt zur BZgA und dankt Prof. Pott fĂŒr die gute Zusammenarbeit. http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=962.

Bundesverdienstkreuz fĂŒr Prof. Norbert H. Brockmeyer

Der BundesprĂ€sident hat Professor Norbert H. Brockmeyer in Anerkennung seiner auszeichnungswĂŒrdigen Verdienste um das Allgemeinwohl, vor allem auf dem Gebiet der Medizinischen Forschung, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Berichterstattung hierzu in der Lokalzeit Ruhr vom 17.02.2015 finden Sie hier.

STI-Treatment Pocket Guide & STI-Leitfaden Version 2.1 - Jetzt online!

Den STI-Leitfaden fĂŒr die Kitteltasche gibt es jetzt auch auf Englisch: Hier finden Sie die PDF-Datei ONLINE

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Die Deutsche Version 2.1 ist aktualisiert (Stand: Nov. 2014) und ebenfalls hier als PDF-Datei ONLINE erhÀltlich:

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Bestellung:

Sie können die LeitfĂ€den auch kostenlos (nur PortogebĂŒhren) als Heft in der DSTIG-GeschĂ€ftsstelle bestellen! Schreiben Sie hierzu eine kurze E-Mail an: info[at]dstig.de

 

Die nĂ€chste Überarbeitung des Leitfadens ist fĂŒr FrĂŒhjahr 2015 geplant. Kommentare und Anmerkungen richten Sie bitte an: info[at]dstig.de


Wir bedanken uns bei allen Autoren und bei der Firma GILEAD fĂŒr die UnterstĂŒtzung!