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Vortrag: Mykoplasmen - eine unterschÀtzte STI?

Auf dem Programm der 6. MĂŒnchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt, die am 13. bis zum 14.03.2015 in MĂŒnchen stattfand, stand ein aktueller Vortrag zum Thema "Mykoplasmen", der von Pichit Buspavanich prĂ€sentiert wurde. Hier geht es zu dem Vortrag.

Neue Motive fĂŒr PrĂ€ventionskampagne "machÂŽs mit"

Die HIV/STI-Kampagne „machÂŽs mit“ der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) startet mit neuen Motiven auf Plakaten und Anzeigen. Unter der Überschrift „Ich machÂŽs mit
“ greifen Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts verschiedene Aspekte zum Schutz vor HIV und anderen sexuell ĂŒbertragbaren Infektionen (STI) auf. Das verbindende Element ist stets die persönliche „Ich machÂŽs mit“-Botschaft. Neben dem zentralen Aspekt der Kondomnutzung ist die Kommunikation ĂŒber sexuell ĂŒbertragbare Infektionen mit dem Partner bzw. der Partnerin ein wichtiges Thema. Die vollstĂ€ndige Pressemitteilung der BZgA vom 09.04.2015 finden Sie hier.

Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BGA) empfiehlt HPV-Impfung

Ab 2015 wird die HPV-Impfung allen Jungen und jungen MĂ€nnern im Alter von 11 bis 26 Jahren als ergĂ€nzende Impfung empfohlen. MĂ€nner haben ebenso hĂ€ufig wie Frauen Genitalwarzen und erkranken in seltenen FĂ€llen wegen HPV auch an Krebs. Deshalb sollen sie sich ebenfalls optimal schĂŒtzen können. Das Institut fĂŒr Sozial‐ und PrĂ€ventivmedizin Bern fĂŒhrt mit dem Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BAG) bis 2016 die Studie CIN3+plus durch. Dabei geht es um die Auswirkungen der HPV‐Impfung auf Krebserkrankungen am GebĂ€rmutterhals. Ziel ist es, die PrĂ€vention von GebĂ€rmutterhalskrebs bei Frauen in der Schweiz weiter zu verbessern.


Die Studie und mehr zum Thema finden Sie unter http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/03853/index.html?lang=de

Smartphone-App fĂŒr Prostituierte bietet GesundheitsaufklĂ€rung und hilfreiche Adressen

In einem bundesweit beispielhaften Projekt wurde mit UnterstĂŒtzung des Landes die Smartphone-App „Lola-nrw“ zur gesundheitlichen AufklĂ€rung und Information von Migrantinnen in der Sexarbeit entwickelt.  Die vollstĂ€ndige Pressemitteilung des Ministeriums fĂŒr Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Thema SexualitÀt beim Jugendmedizinkongress in Weimar

In welchem Alter machen die Jugendlichen ihre ersten Erfahrungen? Wird in der Kinder- und Jugendarztpraxis ĂŒber SexualitĂ€t gesprochen? An wen wenden sich Jugendliche, wenn Sie Fragen ĂŒber sexuell ĂŒbertragbare Infektionen (STI) haben? Welche STI treten bei jungen Erwachsenen hĂ€ufig auf? Und – ganz entscheidend – wie können wir die richtige Sprache finden, um mit Jugendlichen ĂŒber SexualitĂ€t zu sprechen?

 

Auf dem Jugendmedizinkongress in Weimar (6.-8.3.2015) wurden diese Fragen im Vortrag von Judith Coenenberg, Klinik fĂŒr Dermatologie und Venerologie, Zentrum fĂŒr Sexuelle Gesundheit und Medizin der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum, fĂŒr die DSTIG prĂ€sentiert und diskutiert. „Es ist wichtig, dass wir das Thema JugendsexualitĂ€t beleuchten, denn bei den Jugendlichen gibt es große WissenslĂŒcken zu STI. Hier können die JugendĂ€rzte entscheidende Informationen weitergeben“. Die DSTIG begrĂŒĂŸt es sehr, dass dem Thema JugendsexualitĂ€t auf dem diesjĂ€hrigen Kongress große Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Etwa 300 Teilnehmer/innen hörten den Beitrag und diskutierten anschließend ĂŒber wichtige Fragen, wie beispielsweise die Rolle der Eltern. Denn auch wenn die Kommunikation „auf Augenhöhe“ mit den Jugendlichen ĂŒber SexualitĂ€t in der Arztpraxis gelingt, mĂŒssen sich die Ärzte im Nachhinein hĂ€ufig mit den Eltern auseinandersetzen – auch hier ist mitunter AufklĂ€rungsarbeit nötig. Als Hilfsmittel fĂŒr die Kommunikation mit den Jugendlichen dient die BroschĂŒre "LIEBE(r) MIT", welche von der DSTIG erstellt und hier kostenlos bestellt werden kann.

 

Die DSTIG kooperiert sehr erfolgreich mit dem Bundesverband fĂŒr Kinder- und Jugendmedizin (BVKJ) und wird 2015 interdisziplinĂ€re Fortbildungsveranstaltungen zum Thema STI-Diagnostik und Therapie, auch fĂŒr JugendĂ€rzte, anbieten. „Wir sehen in der Kooperation ein großes Potential um die medizinische Versorgung von Jugendlichen zu verbessern, denn wenn es um SexualitĂ€t und STI-PrĂ€vention geht, sollten alle an einem Strang ziehen – PĂ€diater, Allgemeinmediziner, Dermatologen , GynĂ€kologen, Urologen Diese Berufsgruppen zu vernetzen ist unser Ziel in der DSTIG“, so Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, PrĂ€sident der DSTIG.

Sowohl der Mitteldeutsche Rundfunk MDR als auch der Westdeutsche Rundfunk WDR berichteten vom Kongress in Weimar, speziell ĂŒber das Thema JugendsexualitĂ€t.

 

HIER finden Sie den Vortrag „Die Schatten der schönsten Sache der Welt – STI-PrĂ€vention und Sprechen ĂŒber SexualitĂ€t mit Jugendlichen“ (PDF-Dokument)

 

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Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR filmte den Vortrag beim Jugendmedizinkongress und berichtete in den Abendnachrichten ĂŒber das Thema JugendsexualitĂ€t.

 

MDR Mediathek Link: MDR aktuell, 07.03.2015, 19:30 Uhr
HIER der Link zum Beitrag

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WDR Mediathek Link: WDR Aktuelle Stunde Fr., 06.03.2015

HIER der Link zum Beitrag

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