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Neue STI-Zahlen aus den USA

In ihrem Jahresbericht ‚ÄúSexually Transmitted Disease Surveiilance, 2015‚ÄĚ hat die CDC ‚ÄěCenters f√ľr Disease Control and Prevention‚ÄĚ aktuelle Zahlen zu STI in den USA ver√∂ffentlicht (www.cdc.gov/std/stats).

Das Factsheet zu dem Report, dass die Daten zu Chlamydien, Gonorrhoe und Syphilis aus 2015 zusammenfasst, finden Sie hier.


Betroffen sind vor allem bei Chlamydien-Infektionen junge Menschen, bei den anderen Infektionen junge homosexuelle sowie bisexuelle Menschen. Die neuen STI-Zahlen in den USA hängen aus Sicht der DSTIG mit der Reduzierung der Versorgungsstrukturen in den USA zusammen. Die vorhandenen Versorgungsstrukturen erreichen zudem nur unzureichend den Lebenskontext der Nativ-, Afro-Amerikaner sowie der Menschen mit lateinamerikanischer Abstammung.

Stellungnahme der DSTIG zur Umsetzung des geplanten Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG)

Am 23.09.2016 soll das geplante Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) den Deutschen Bundesrat passieren. Aus diesem Anlass positioniert sich die DSTIG zur Umsetzung und den möglichen Folgen des Gesetzes.

Lesen Sie die ganze Stellungnahme hier.


Eine Stellungnahme der nordrhein-westfälische Emanzipationsministerin Barbara Steffens zur Verabschiedung des Prostituiertenschutzgesetzes durch den Bundesrat finden Sie hier.

PrEP könnte bald auch in Deutschland zugelassen werden

Die EMA (European Medicines Agency) hat im Juli 2016 die Zulassung des HIV-Medikaments Truvada¬ģ (emtricitabine / tenofovir disoproxil) empfohlen. Es dient der vorbeugenden Einnahme als HIV-Pr√§expositionsprophylaxe (PrEP) f√ľr Menschen mit einem hohen HIV-Risiko vor einem m√∂glichen Risikokontakt. Bislang ist das Arzneimittel in Deutschland als antiretrovirale Therapie zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener im Alter von 18 Jahren und dar√ľber zugelassen. In den USA wird Truvada¬ģ  bereits seit 2012 zur HIV-Pr√§expositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. F√ľr die Deutsche Zulassung ist noch die Zustimmung der EU-Kommission erforderlich, Experten rechnen damit bis Ende 2016.

 

Die PrEP soll in Verbindung mit den bisherigen Pr√§ventionsstrategien helfen, der weltweit steigenden Anzahl an Neuinfektionen mit dem HI-Virus entgegenzuwirken. Die DSTIG weist jedoch darauf hin, dass PrEP den Gebrauch von Kondomen nicht √ľberfl√ľssig macht: Die Wirkstoffkombination emtricitabine / tenofovir disoproxil wirkt zwar gegen HI-Viren, sch√ľtzt allerdings nicht vor anderen sexuell √ľbertragbaren Infektionen (STI) wie Gonorrhoe, Syphilis oder Chlamydien.

 

Die Pressemittelung der EMA zu dem Thema finden Sie hier.

Jetzt neu: Kostenlose DSTIG-Mitgliedschaft f√ľr Studierende

Die Deutsche STI-Gesellschaft bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: Gyn√§kologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich ‚ÄúPublic Health‚ÄĚ sowie viele weitere Berufsgruppen. Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im √∂ffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen. Doch auch Studierende einzelner Fachdisziplinen haben bereits die M√∂glichkeit, Mitglied in der DSTIG zu werden - und dies ab sofort kostenlos.

 

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

 

 

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Neues DSTIG-Ehrenmitglied

Frau Dr. Vikt√≥ria Varkonyi (Foto 2.v.l.) wurde im Rahmen des diesj√§hrigen STI-Kongresses in Berlin (07.-09.07.2016) die Ehrenmitgliedschaft der DSTIG als Anerkennung f√ľr seine langj√§hrigen Verdienste f√ľr die Gesellschaft verliehen. Seit Jahrzehnten setzt sie sich f√ľr die Verbesserung der STI-Behandlung ein, und das nicht nur in Ungarn, sondern auch auf internationaler Ebene durch ihre Zusammenarbeit in den Fachgesellschaften. Durch ihr Engagement und ihren Einsatz konnte eine enge Verbindung zwischen der Ungarischen STD-Gesellschaft und der Deutschen STI-Gesellschaft hergestellt werden.

Die DSTIG dankt Frau Dr. Varkonyi ganz herzlich f√ľr ihr Engagement!

 

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Dr. Viktória Varkonyi, Prof. Dr. Detlef Petzoldt,

Dr. Petra Spornraft-Ragaller und Dr. Heiko Jessen

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