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PrEP könnte bald auch in Deutschland zugelassen werden

Die EMA (European Medicines Agency) hat im Juli 2016 die Zulassung des HIV-Medikaments Truvada® (emtricitabine / tenofovir disoproxil) empfohlen. Es dient der vorbeugenden Einnahme als HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) für Menschen mit einem hohen HIV-Risiko vor einem möglichen Risikokontakt. Bislang ist das Arzneimittel in Deutschland als antiretrovirale Therapie zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener im Alter von 18 Jahren und darüber zugelassen. In den USA wird Truvada®  bereits seit 2012 zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. Für die Deutsche Zulassung ist noch die Zustimmung der EU-Kommission erforderlich, Experten rechnen damit bis Ende 2016.

 

Die PrEP soll in Verbindung mit den bisherigen Präventionsstrategien helfen, der weltweit steigenden Anzahl an Neuinfektionen mit dem HI-Virus entgegenzuwirken. Die DSTIG weist jedoch darauf hin, dass PrEP den Gebrauch von Kondomen nicht überflüssig macht: Die Wirkstoffkombination emtricitabine / tenofovir disoproxil wirkt zwar gegen HI-Viren, schützt allerdings nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wie Gonorrhoe, Syphilis oder Chlamydien.

 

Die Pressemittelung der EMA zu dem Thema finden Sie hier.

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