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DSTIG-Stellungnahme zum Konzept für ein nationales Gesundheitsportal

Im Auftrag des BMG hat das IQWiG - Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen einen Entwurf zum „Konzept für ein nationales Gesundheitsportal“ erstellt, zu dem die DSTIG eine Stellungnahme abgegeben hat.

 

Dieses Vorhaben wird von der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) befürwortet. Da es bereits einige fachlich-sachlich sehr gute, öffentlich geförderte Gesundheitsportale gibt, gilt es aus Sicht der DSTIG, die Vernetzung mit diesen Portalen aktiv zu fördern und voranzutreiben. Eine Vernetzung mit anderen Internetinhalten ist außerdem sinnvoll vor dem Hintergrund, dass die Konzentration einer Informationsvielfalt auf ein einziges Portal die Gefahr birgt, in der Informationsdichte des Internets zu verschwinden. Daher ist es aus Sicht der DSTIG unerlässlich, die Platzierung des Portals durch ein professionelles Online-Marketing zu begleiten. So kann das Ranking bei den einzelnen Suchmaschinen (alle voran Google) verbessert werden. Geeignete Tools, größere Traffic-Ströme zu generieren, sind dabei Plattformen wie Youtube und Verlinkungen innerhalb von Sozialen Medien. Eine Einbindung von Posts und Videos kann zudem dazu beitragen, die Zielgruppe der unter Dreißigjährigen zu erreichen.

Der evidenzbasierte Ansatz des Gesundheitsportals stößt bei der DSTIG auf breite Zustimmung. Die DSTIG bietet explizit an, ihre Expertise als interdisziplinäre, wissenschaftliche Fachgesellschaft zur Förderung Sexueller Gesundheit bei entsprechenden evidenzbasierten Themen einfließen zu lassen und ihre Inhalte auf einer kooperativen Plattform bereitzustellen. Diskussionswürdig ist aus Sicht der DSTIG allerdings die punktuelle Einbeziehung von speziellen Themen auch ohne Evidenzcharakter, die dafür aber einen Anstoß für Innovation und Fortschritt bieten können.

Die Stellungnahme finden Sie hier.