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Neue mach’s mit-Kampagne der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung informiert ĂŒber HIV und andere sexuell ĂŒbertragbare Infektionen

(Pressemitteilung der BZgA)
Berlin und Köln, 27. MĂ€rz 2012. Die Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung (BZgA) hat heute in Berlin eine neue Kampagne zur PrĂ€vention von HIV und anderen sexuell ĂŒbertragbaren Infektionen (sexually transmitted infections, STI) vorgestellt. Mit der Aufforderung „mach’s mit - Wissen & Kondom“ will die neue PrĂ€ventionskampagne Menschen weiterhin motivieren, sich mit Kondomen vor einer HIV-Infektion zu schĂŒtzen und sich zugleich noch stĂ€rker als bislang ĂŒber Ansteckungswege und Symptome anderer STI zu informieren. Denn die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass STI, wie beispielsweise Syphilis, Tripper und Chlamydien, das Risiko einer HIV-Infektion erhöhen.

„Die nationale AIDS-AufklĂ€rungskampagne "Gib AIDS keine Chance" hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland seit 2007 zurĂŒckgeht“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlĂ€sslich der Auftaktveranstaltung. „Doch auf diesen Erfolgen dĂŒrfen wir uns nicht ausruhen, denn HIV ist noch immer nicht heilbar. Die PrĂ€vention ist und bleibt deshalb ein zentrales Thema auf unserer gesundheitspolitischen Agenda. Erfolgreiche PrĂ€vention muss sich stĂ€ndig weiterentwickeln und neuen Gegebenheiten anpassen. Deshalb ist es wichtig, dass die seit Jahren gesetzte PrĂ€ventionsbotschaft „Kondome schĂŒtzen“ durch die AufklĂ€rung ĂŒber STI erweitert wird. Unser Ziel muss es auch in Zukunft sein, das notwendige Wissen zu vermitteln um das Risikobewusstsein zu schĂ€rfen und die Menschen zum Handeln zu motivieren, damit die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland weiter sinkt.“

„Sexuell ĂŒbertragbare Infektionen sind ein bedeutendes Thema fĂŒr die AIDS-PrĂ€vention. STI steigern das Risiko einer HIV-Infektion um das zwei- bis zehnfache, erhöhen die InfektiositĂ€t von Menschen mit HIV und können unbehandelt gravierende gesundheitliche SpĂ€tfolgen fĂŒr die Betroffenen nach sich ziehen“, erklĂ€rte BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. „Kondome schĂŒtzen vor HIV, bei einigen STI aber bieten sie keinen ausreichenden Schutz. Zu Safer Sex gehört daher neben dem Kondom auch das Wissen ĂŒber STI, ĂŒber Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten.“ Zugleich ist der Bedarf an Informationen ĂŒber STI in der Bevölkerung hoch. Wie aus der aktuellen BZgA-Studie „Aids im öffentlichen Bewusstsein“ hervorgeht, möchten 57 Prozent der 16- bis 44-jĂ€hrigen Alleinlebenden mehr Informationen dazu erhalten. Die neue Kampagne spricht neben der Allgemeinbevölkerung auch spezifische Zielgruppen an. Hierzu gehören etwa MĂ€nner, die Sex mit MĂ€nnern haben (MSM), da in dieser Gruppe die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland am höchsten ist. Ebenso werden Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen und beispielsweise fĂŒr die in dieser Gruppe hĂ€ufig vorkommenden Chlamydieninfektionen sensibilisiert.

Zum ersten Mal zeigt „mach’s mit“ bei der neuen Kampagne Menschen mit ihren individuellen Vorstellungen von SexualitĂ€t. Mit selbstbewussten Statements wie „Ich will’s romantisch“ oder „Ich will’s spontan“ zeigt die Kampagne verschiedene Charaktere. Von Jung bis Alt reprĂ€sentieren sie Personen aus dem Alltag. Das SpannungsverhĂ€ltnis von Text und Bild, das alle Motive prĂ€gt, macht neugierig und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Thema HIV/STI-PrĂ€vention. Die Vielfalt der Motive und die offene, selbstbewusste Haltung der Charaktere wirken dabei einer Tabuisierung von HIV und STI und einer Stigmatisierung von Betroffenen entgegen.

 

Angeklickt:

http://www.machsmit.de

http://www.bzga.de/presse/pressemotive/aidsaufklaerung/

 

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Hintergrund
Die mach’s mit-Kampagne wird unter dem Dach von GIB AIDS KEINE CHANCE von der Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung umgesetzt. Sie ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung von HIV. Über 90 Prozent der BundesbĂŒrger kennen Logo und Motive der Kampagne.

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