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Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit
Aktuelle Meldungen der DSTIG
20. März 2026
DSTIG-Ausschreibung: Detlef-Petzoldt-Preis 2026
Die DSTIG schreibt 2026 den Detlef-Petzoldt-Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Prävention sexuell übertragbarer Infektionen und der sexuellen Gesundheit aus.
Themenbereiche: Prävention von STI, Gesundheitsförderung, Forschung zu STI und sexueller Gesundheit, Therapie, Diagnose und Behandlung von STI.
Der Preis ist mit 2.500 € dotiert und wird beim Kongress Sexuelle Gesundheit, infektiöse und tropische Erkrankungen in Zeiten des Umbruchs (11.–13. Juni 2026, Berlin) verliehen. Bewerben können sich Wissenschaftler*innen aus Medizin, Public Health, Sozialwissenschaften und verwandten Fachrichtungen mit Arbeiten, die zwischen 01.01.2024 und 30.04.2026 peer-reviewed veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurden.
Einreichung: elektronisch mit Lebenslauf an info@dstig.de bis 01. Mai 2026.
- Aktuelles
8. März 2026
Pressemitteilung der DSTIG zum Weltfrauentag 2026:
DSTIG fordert gesicherte Kostenübernahme für STI-Diagnostik nach sexueller Gewalt
Anlässlich des Internationalen Frauentags 2026 fordert die DSTIG eine bundesweit einheitliche und verlässliche Kostenübernahme für Diagnostik auf sexuell übertragbare Infektionen (STI) nach sexualisierter Gewalt – unabhängig von Versicherungsstatus, Einkommen oder Wohnort.
Ziel ist eine niedrigschwellige, leitliniengerechte Versorgung, die Folgeerkrankungen verhindert und das Vertrauen in das Gesundheitssystem stärkt. Dazu gehört auch der Ausbau interdisziplinärer Strukturen und die Fortbildung medizinischen Personals.
Die vollständige PM können Sie hier nachlesen: PRESSEMITTEILUNG
- Presse
Wer wir sind
Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.
Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.
Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.
Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.
Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.
Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider häufig unbemerkt und somit unbehandelt.
Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.