Herzlich Willkommen

Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit

Aktuelle Meldungen der DSTIG

23. September 2026

Ergänzungen in der 5. Auflage des STI-Leitfadens für die Kitteltasche 2026/2027

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben eine aktualisierte PDF-Version unserer 5. Auflage des STI-Leitfadens für die Kitteltasche auf unserer Homepage hinterlegt.

In dieser Version finden Sie:

  • einen neu hinzugefügten Erreger Dermatophilus kongolensis, auch bekannt unter Dermatophilose
  • ebenfalls neu hinzugefügt Candidozyma auris
  • kleine Änderungen auf der Seite zu Syphilis, Meningokokken und HIV
  • außerdem eine ergänzte Frage unter „Häufig gestellte Fragen“ zum Budget für STI-Testungen

Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen.

Für Fragen und Hinweise können Sie uns gerne jederzeit schreiben an: info@dstig.de

3. September 2026

Welttag der sexuellen Gesundheit

Mit Patientinnen und Patienten über Sex und STI reden

Zum Welttag der sexuellen Gesundheit, der sich am 4. September jährt, ist eine gemeinsame Pressemitteilung mit der Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) entstanden. Diese richtet sich primär an Fachorgane, die sich für das Thema Sexuelle Gesundheit interessieren und darüber informieren.

Die PM finden Sie hier: PM

„Die meisten STI lassen sich gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden,“ so Prof. Brockmeyer.

In einer weiteren Pressemitteilung des Berufsverbandes der Frauenärzte und Frauenärztinnen e.V. (BVF), in der die DSTIG benannt wird, wird die breitere Öffentlichkeit angesprochen.

Die PM finden Sie hier: PM

Die Deutsche STI-Gesellschaft

Wer wir sind

Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.

Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.

Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.

Die DSTIG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.

Was sind STD/STI

Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.

Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.

Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider häufig unbemerkt und somit unbehandelt.

Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.