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Votum des Nationalen AIDS-Beirates

Votum zur „Prävention von HIV mit antiretroviralen Medikamenten“ verabschiedet

nab mitglieder
Der Nationale AIDS-Beirat hat auf seiner letzten Sitzung am 1. März 2012 ein Votum zur „Prävention von HIV mit antiretroviralen Medikamenten“ beschlossen, das am 04. April vom BMG veröffentlicht wurde. Den Originaltext finden Sie hier.


Der Nationale AIDS-Beirat wurde im Frühjahr 1987 auf Grundlage der Koalitionsvereinbarung der 11. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages geschaffen. Als Beratungsgremium des Bundesministeriums für Gesundheit begleitet er seitdem die Politik der Bundesregierung zur Bekämpfung von HIV und AIDS. Mit seinen Stellungnahmen insbesondere zu neuen oder kontrovers diskutierten Fragestellungen gibt er eine wichtige Unterstützung bei der Gestaltung und Umsetzung einer fachlich fundierten und wirksamen Strategie.


Weitere Informationen ĂĽber den Nationalen AIDS-Beirat und aktuelle Statements finden Sie unter http://www.bmg.bund.de/glossarbegriffe/a/nationaler-aids-beirat.html


Die neue BZgA-Kampagne: Fokus auf STI

Neue mach’s mit-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen

(Pressemitteilung der BZgA)
Berlin und Köln, 27. März 2012. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat heute in Berlin eine neue Kampagne zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (sexually transmitted infections, STI) vorgestellt. Mit der Aufforderung „mach’s mit - Wissen & Kondom“ will die neue Präventionskampagne Menschen weiterhin motivieren, sich mit Kondomen vor einer HIV-Infektion zu schützen und sich zugleich noch stärker als bislang über Ansteckungswege und Symptome anderer STI zu informieren. Denn die Forschung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass STI, wie beispielsweise Syphilis, Tripper und Chlamydien, das Risiko einer HIV-Infektion erhöhen.

„Die nationale AIDS-Aufklärungskampagne "Gib AIDS keine Chance" hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland seit 2007 zurückgeht“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich der Auftaktveranstaltung. „Doch auf diesen Erfolgen dürfen wir uns nicht ausruhen, denn HIV ist noch immer nicht heilbar. Die Prävention ist und bleibt deshalb ein zentrales Thema auf unserer gesundheitspolitischen Agenda. Erfolgreiche Prävention muss sich ständig weiterentwickeln und neuen Gegebenheiten anpassen. Deshalb ist es wichtig, dass die seit Jahren gesetzte Präventionsbotschaft „Kondome schützen“ durch die Aufklärung über STI erweitert wird. Unser Ziel muss es auch in Zukunft sein, das notwendige Wissen zu vermitteln um das Risikobewusstsein zu schärfen und die Menschen zum Handeln zu motivieren, damit die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland weiter sinkt.“

„Sexuell übertragbare Infektionen sind ein bedeutendes Thema für die AIDS-Prävention. STI steigern das Risiko einer HIV-Infektion um das zwei- bis zehnfache, erhöhen die Infektiosität von Menschen mit HIV und können unbehandelt gravierende gesundheitliche Spätfolgen für die Betroffenen nach sich ziehen“, erklärte BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. „Kondome schützen vor HIV, bei einigen STI aber bieten sie keinen ausreichenden Schutz. Zu Safer Sex gehört daher neben dem Kondom auch das Wissen über STI, über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten.“ Zugleich ist der Bedarf an Informationen über STI in der Bevölkerung hoch. Wie aus der aktuellen BZgA-Studie „Aids im öffentlichen Bewusstsein“ hervorgeht, möchten 57 Prozent der 16- bis 44-jährigen Alleinlebenden mehr Informationen dazu erhalten. Die neue Kampagne spricht neben der Allgemeinbevölkerung auch spezifische Zielgruppen an. Hierzu gehören etwa Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), da in dieser Gruppe die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland am höchsten ist. Ebenso werden Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen und beispielsweise für die in dieser Gruppe häufig vorkommenden Chlamydieninfektionen sensibilisiert.

Zum ersten Mal zeigt „mach’s mit“ bei der neuen Kampagne Menschen mit ihren individuellen Vorstellungen von Sexualität. Mit selbstbewussten Statements wie „Ich will’s romantisch“ oder „Ich will’s spontan“ zeigt die Kampagne verschiedene Charaktere. Von Jung bis Alt repräsentieren sie Personen aus dem Alltag. Das Spannungsverhältnis von Text und Bild, das alle Motive prägt, macht neugierig und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Thema HIV/STI-Prävention. Die Vielfalt der Motive und die offene, selbstbewusste Haltung der Charaktere wirken dabei einer Tabuisierung von HIV und STI und einer Stigmatisierung von Betroffenen entgegen.

 

Angeklickt:

http://www.machsmit.de

http://www.bzga.de/presse/pressemotive/aidsaufklaerung/

 

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Hintergrund
Die mach’s mit-Kampagne wird unter dem Dach von GIB AIDS KEINE CHANCE von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung umgesetzt. Sie ist das bekannteste Element der nationalen Strategie gegen die Ausbreitung von HIV. Über 90 Prozent der Bundesbürger kennen Logo und Motive der Kampagne.

Kongressprogramm online

STI-Jubiläumskongress 2012: Programmübersicht

dstig-kongress 2012 bild  HIER (PDF, 3 MB) können Sie sich den Programm-Flyer zum STI-Jubiläumskongress, 14.-16. Juni 2012, Berliner Rathaus, herunterladen. Neben der ProgrammĂĽbersicht finden Sie auch das Anmeldeformular.

Alle Informationen zum Kongress gibt es unter www.sti-kongress2012.de

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Berlin!

Verabschiedet: Positionen zur sexuellen Gesundheit

SEXUELLE GESUNDHEIT
Definition und Positionierung der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG)            

         positionen sg bild

Die DSTIG hat mit der Verabschiedung des Papiers zur sexuellen Gesundheit ihre Positionen formuliert - eine wichtige Grundlage für die weitere inhaltliche Arbeit. Ein Schwerpunkt der Fachgesellschaft liegt auf der Förderung der sexuellen Gesundheit in Deutschland. Eine einheitliche Positionierung der interdisziplinären Fachgesellschaft ist aus diesem Grund wichtig und notwendig.

Mit der Verabschiedung dieses Papiers hat die DSTIG ihre Standpunkte umrissen und wird sich fĂĽr die Umsetzung der hier formulierten Punkte, in denen noch Handlungsbedarf gesehen wird, aktiv einsetzen.

 

Ein großes Dankeschön gebührt den zahlreichen Mitgliedern, die sich an der Entwicklung des Postionspapiers beteiligt haben!

 

 

Download (PDF): Definition und Positionierung der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG)

Epidemiologisches Bulletin Nr.5 2012

Schnelltests in der Diagnostik sexuell ĂĽbertragbarer Infektionen

epibulletin

Zur Freude aller Beteiligten ist die gemeinsame Stellungnahme des RKI, PEI und der DSTIG im Epidemiologischen

Bulletin publiziert worden und kann nun im Internet abgerufen werden. Das PDF finden sie HIER.

Weiterhin ist auch ein Artikel im Ă„rzteblatt zur Publikation erschienen. Auf folgendem LINK finden Sie den gesamten Artikel.