DSTDG-Mitglied werden!

Facebook

Twitter

Wikipedia

Detlef-Petzoldt-Preis 2012

Auschreibung fĂŒr den Detlef-Petzoldt-Preis 2012

detlef-petzoldt-preis

Wissenschaftliche Publikationen zu folgenden Themen

-       PrĂ€vention sexuell ĂŒbertragbarer Infektionen

-       STI-Gesundheitsförderung

-       STI-Forschung und sexuellen Gesundheitsforschung

-       STI-Therapie, -Diagnose oder -Behandlung

können bis zum 30. April 2012 an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. eingereicht werden.

Der Detlef-Petzoldt-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird beim STI-JubilÀumskongress (14.-16- Juni 2012) in Berlin verliehen.

Bewerben können sich Wissenschaftler/innen aus dem medizinischen Bereich, aus dem öffentlichen Gesundheitswesen, den Sozialwissenschaften oder anderen relevanten Fachrichtungen, die sich mit Themen der sexuellen Gesundheit befassen. PrÀmiert wird eine herausragende Forschungsarbeit die sich mit der PrÀvention von STI, oder allgemein einem aktuellen Thema der sexuellen Gesundheit befasst.

Die Arbeit sollte im Zeitraum vom 01.01.2010 – 30.04.2012 in einer anerkannten Fachzeitschrift veröffentlicht bzw. von einer solchen Zeitschrift gemĂ€ĂŸ beigefĂŒgtem Beleg zur Veröffentlichung angenommen worden sein.

Jede/r Autor/in kann nur eine Arbeit vorlegen. Handelt es sich bei der Arbeit um das Werk mehrerer Autoren, kann sich nur der Erstautor bewerben. Die schriftliche Zustimmung aller Ko-Autoren sollte in diesem Fall beigelegt werden.

Über die Verleihung des Detlef-Petzoldt-Preises entscheidet ein Juroren-Gremium, das sich aus den Mitgliedern des engeren DSTIG-Vorstandes zusammensetzt.

Die Arbeit ist in vierfacher StĂŒckzahl postalisch, oder in elektronischer Form mit Ihrem tabellarischen Lebenslauf einzusenden an:

Prof. Dr. N.H. Brockmeyer
PrÀsident der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG)
Klinik fĂŒr Dermatologie, Venerologie und Allergologie
der Ruhr-UniversitÀt Bochum
Gudrunstr. 56
44791 Bochum
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Einsendeschluss ist der 30.04.2012

FĂŒr weitere Informationen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Diese Informationen finden Sie HIER im PDF-Format. 


Call for Abstracts!

STI-JubilÀumskongress 2012 in Berlin

bild_call for abstract

CALL FOR ABSTRACTS! Schicken Sie bis zum 15. MĂ€rz 2012 Ihr Abstract an info[at]dstig.de

Hinweise zur Abstract-Einreichung finden sie HIER.

Alle weiteren Informationen unter www.sti-kongress2012.de


Grußwort zum DSTIG-JubilĂ€umskongress

foto wowereit1 c senatskanzlei

Grußwort

des Regierenden BĂŒrgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit

zum Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit

vom 14. bis zum 16. Juni 2012 in Berlin

Zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit begrĂŒĂŸe ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich in der deutschen Hauptstadt. Es freut mich sehr, dass Sie Ihre wichtige Tagung diesmal bei uns im Roten Rathaus abhalten.
Damit kehrt die Deutsche STI-Gesellschaft in ihrem JubilĂ€umsjahr an ihren GrĂŒndungsort zurĂŒck. Denn es war das Berliner Rathaus, in dem anno 1902 unter FĂŒhrung der bedeutenden Venerologen Albert Neisser und Alfred Blaschko Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen mit einem gemeinsamen Ziel zusammenkamen: Sich fĂŒr die EindĂ€mmung von sexuell ĂŒbertragbaren Krankheiten zu engagieren. Es war die Geburtsstunde der Deutschen Gesellschaft zur BekĂ€mpfung der Geschlechtskrankheiten, der heutigen DSTIG.
110 Jahre sind seither vergangen. Forschung und Therapie haben eine Vielzahl beeindruckender Fortschritte gemacht. Dennoch bleibt der Kampf gegen durch sexuelle Kontakte ĂŒbertragbare Erkrankungen eine permanente Herausforderung. So ist in jĂŒngster Zeit die Zahl der HIV-Neuinfektionen zwar auch hierzulande gesunken, zugleich steigt jedoch die Zahl anderer sexuell ĂŒbertragbarer Infektionen an. Um so wichtiger ist es, wachsam zu bleiben und sich weiterhin intensiv fĂŒr AufklĂ€rung und PrĂ€vention wie auch fĂŒr bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu engagieren. DafĂŒr steht eine traditionsreiche Fachgesellschaft wie die DSTIG in besonderer Weise.

In diesem Sinne gratuliere ich Ihrer Gesellschaft herzlich zum 110-jĂ€hrigen Bestehen und wĂŒnsche weiterhin sehr viel Erfolg. Dazu zĂ€hlt gewiss auch ein ertragreicher JubilĂ€umskongress, zu dem ich Sie alle nochmals herzlich willkommen heiße.

Den auswĂ€rtigen GĂ€sten unter Ihnen wĂŒnsche ich darĂŒber hinaus einen schönen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt, der Ihnen noch lange angenehm in Erinnerung bleibt.


unterschrift wowereit

Klaus Wowereit
Regierender BĂŒrgermeister von Berlin

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung

454 i db

 

Das Gesundheitsamt der Stadt Köln sucht fĂŒr die Beratungsstelle zu sexuell ĂŒbertragbaren Erkrankungen einschließlich Aids zum nĂ€chstmöglichen Zeitpunkt eine oder einen FachĂ€rztin oder Facharzt.

Weitere Informationen hier (bitte anklicken)

Sexuelle Rechte sind Menschenrechte!

Pressemitteilung zum Tag der Menschenrechte, 10.12.11

Sexuelle Rechte sind Menschenrechte: RUB-Experte fordert bessere AufklÀrung und Kommunikation

AufklĂ€rung und Kommunikation ĂŒber sexuelle Rechte und Gesundheit statt Stigmatisierung: Die Deutsche STI-Gesellschaft DSTIG fordert anlĂ€sslich des Welttags der Menschenrechte (10. Dezember) eine „DeSTIGmatisierung“ der Betroffenen. STI steht fĂŒr sexuell ĂŒbertragbare Infektionen („sexual transmitted infections“). „Sexuelle Rechte sind Menschenrechte. Sie gehören auf die Agenda, denn sie basieren auf dem Grundrecht auf Freiheit, Gleichstellung, PrivatsphĂ€re, Selbstbestimmung, IntegritĂ€t und der WĂŒrde aller Menschen“, sagt RUB-Mediziner Prof. Dr. Norbert Brockmeyer, PrĂ€sident der DSTIG.

 

Vielschichtiges Problem
Professor Brockmeyer leitet an der Dermatologischen Klinik der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum im St. Josef-Hospital das Zentrum fĂŒr sexuelle Gesundheit und sieht im Klinikalltag, wie vielschichtig das Problem der Stigmatisierung ist. Defizite gebe es in der PrĂ€ventionsarbeit und der sexuellen Bildung. „Unsere Aufgabe ist es, alle Menschen ĂŒber ihre sexuellen Rechte aufzuklĂ€ren und auf Gefahren fĂŒr ihre sexuelle Gesundheit hinzuweisen“, sagt Brockmeyer. Angst vor Stigmatisierung auf Seiten der Patienten und mangelnde Kommunikation ĂŒber SexualitĂ€t auf Ă€rztlicher Seite fĂŒhrten immer wieder dazu, so der Bochumer Dermatologe, dass Fragen zu sexuellen Rechten unausgesprochen bleiben. „Zum einen sollte die Kommunikation zur sexuellen Gesundheit und ĂŒber sexuelle Rechte Bestandteil des medizinischen Lehrplanes werden. Zum anderen mĂŒssen wir spezialisierte, so genannte GUM-Kliniken fĂŒr Urogenitale Erkrankungen nach englischem Vorbild etablieren, um Betroffene umfassend beraten zu können“.

Sexuelle Gesundheit umfasst sexuelle Rechte
Sexuelle Rechte sind ein wesentlicher Bestandteil der sexuellen Gesundheit. Professor Brockmeyer: „Die sexuelle Gesundheit umfasst nicht nur die klinische Gesundheit, sie gehört auch zur körperlichen und geistigen Gesundheit und ist ein SchlĂŒsselelement fĂŒr unsere IdentitĂ€t als Menschen. Sie steht fĂŒr gleichberechtigte Beziehungen und sexuelle ErfĂŒllung“. Das Recht auf Selbstbestimmung spiele eine entscheidende Rolle – egal ob es um die Frage der Fortpflanzung gehe oder um die sexuelle Orientierung: Jeder sollte frei von Diskriminierung oder Gewalt diese Entscheidungen treffen dĂŒrfen.

Die DSTIG hat sich als medizinische Fachgesellschaft die Förderung der Sexuellen Gesundheit zur Aufgabe gemacht und veranstaltet vom 14. bis 16. Juni 2012 im Roten Rathaus in Berlin den STI-JubilĂ€umskongress. Im Berliner Rathaus wurde die Gesellschaft vor 110 Jahren gegrĂŒndet.

 

Weitere Informationen

Prof. Dr. N.H. Brockmeyer, PrÀsident der Deutschen STI-Gesellschaft
Sprecher des Kompetenznetzes HIV/AIDS
Leiter Zentrum fĂŒr Sexuelle Gesundheit
Klinik fĂŒr Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-UniversitĂ€t
Tel.: 0234/509-3471, -3474, This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Angeklickt
DSTIG: http://www.dstig.de
STI-Kongress 2012: http://www.sti-kongress2012.de
Kompetenznetz HIV: http://www.kompetenznetz-hiv.de

St. Josef-Hospital, Klinikum der RUB: http://josef-hospital.klinikum-bochum.de/