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Stellungnahme zum Konzept fĂĽr ein nationales Gesundheitportal

DSTIG-Stellungnahme zum Konzept fĂĽr ein nationales Gesundheitsportal

(07.03.2018) Im Auftrag des BMG hat das IQWiG - Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen einen Entwurf zum „Konzept für ein nationales Gesundheitsportal“ erstellt, zu dem die DSTIG eine Stellungnahme abgegeben hat.

 

Dieses Vorhaben wird von der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) befürwortet. Da es bereits einige fachlich-sachlich sehr gute, öffentlich geförderte Gesundheitsportale gibt, gilt es aus Sicht der DSTIG, die Vernetzung mit diesen Portalen aktiv zu fördern und voranzutreiben. Eine Vernetzung mit anderen Internetinhalten ist außerdem sinnvoll vor dem Hintergrund, dass die Konzentration einer Informationsvielfalt auf ein einziges Portal die Gefahr birgt, in der Informationsdichte des Internets zu verschwinden. Daher ist es aus Sicht der DSTIG unerlässlich, die Platzierung des Portals durch ein professionelles Online-Marketing zu begleiten. So kann das Ranking bei den einzelnen Suchmaschinen (alle voran Google) verbessert werden. Geeignete Tools, größere Traffic-Ströme zu generieren, sind dabei Plattformen wie Youtube und Verlinkungen innerhalb von Sozialen Medien. Eine Einbindung von Posts und Videos kann zudem dazu beitragen, die Zielgruppe der unter Dreißigjährigen zu erreichen.

Der evidenzbasierte Ansatz des Gesundheitsportals stößt bei der DSTIG auf breite Zustimmung. Die DSTIG bietet explizit an, ihre Expertise als interdisziplinäre, wissenschaftliche Fachgesellschaft zur Förderung Sexueller Gesundheit bei entsprechenden evidenzbasierten Themen einfließen zu lassen und ihre Inhalte auf einer kooperativen Plattform bereitzustellen. Diskussionswürdig ist aus Sicht der DSTIG allerdings die punktuelle Einbeziehung von speziellen Themen auch ohne Evidenzcharakter, die dafür aber einen Anstoß für Innovation und Fortschritt bieten können.

Die Stellungnahme finden Sie hier.

Stellungnahme zum Antrag der SPD Fraktion KostenĂĽbernahme VerhĂĽtungsmittel

Stellungnahme der DSTIG zum Antrag der SPD-Fraktion zur bundeseinheitlichen Regelung der KostenĂĽbernahme von VerhĂĽtungsmitteln

(03.01.2018) Die DSTIG hat eine Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion zur bundeseinheitlichen Regelung der KostenĂĽbernahme von VerhĂĽtungsmitteln (Drucksache 19/226) verfasst, in der sie eine dauerhafte und bundeseinheitliche Regelung mit Rechtsanspruch auf KostenĂĽbernahme fordert. Hierdurch sollen Transferleistungsempfängerinnen-  und empfänger von den Kosten fĂĽr ärztlich verordnete Mittel zur EmpfaängnisverhĂĽtung vollständig entlastet werden. Auch der Zugang zur KostenĂĽbernahme von VerhĂĽtungsmitteln sollte zudem möglichst unbĂĽrokratisch und niedrigschwellig gestaltet werden und gepaart mit einem Beratungsangebot. Da die Betroffenen meist nicht in der Lage sind, die Kosten zu verauslagen, mĂĽssen diese direkt ĂĽbernommen und nicht erst rĂĽckwirkend erstattet werden. Die KostenĂĽbernahme muss auch eine gewĂĽnschte Sterilisation fĂĽr Frauen und Männer einschlieĂźen. Sie finden die vollständige Stellungnahme hier.

Hepatitis-A-Impfung

DSTIG empfiehlt Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), die Hepatitis-A-Impfung

Zurzeit werden in Deutschland und europaweit an unterschiedlichen Orten AusbrĂĽche von Hepatitis-A-Infektionen bei MSM  gemeldet. Ein Ende des Ausbruchs ist nicht abzusehen. Bitte weisen Sie Ihre Patienten auf die Möglichkeit der Hepatitis-A-Impfung (Indikationsimpfung)  hin.

Koordinierungsgremium zur Strategieumsetzung "BIS 2030"

Koordinierungsgremium zur Strategieumsetzung "BIS 2030"

Das Bundesgesundheitsministerium hat entschieden, ein Koordinierungsgremium zur Umsetzung der Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (BIS 2030) einzurichten, in dem relevante Akteure eingebunden werden. Die 1. Sitzung fand am 01. Juni 2017 in Berlin statt. Neben Vertretern der Länder, der Verbände und Institutionen und Selbsthilfe-Vertreter ist auch die DSTIG Teil des Gremiums (Foto).

gruppenfoto_koordinierungsgremium

Kooperation zwischen DSTIG und DGPFG

Kooperation zwischen DSTIG und DGPFG

Die DSTIG und die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG) werden in Zukunft enger miteinander kooperieren. Das haben die beiden Fachgesellschaften im Mai 2017 mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt. Die DSTIG und die DGPFG verfolgen dabei das gemeinsame Ziel, die sexuelle Gesundheit – speziell auch für Frauen – zu fördern. Beratung, Prävention, Information, Wissenschaft und Forschung sowie Diagnostik- und Therapieangebote sollen für alle Bereiche der sexuellen Gesundheit gestärkt und ausgeweitet werden.

 

Die Zusammenarbeit zwischen der DSTIG und der DGPFG beinhaltet den regelmäßigen persönlichen und inhaltlichen Austausch. Beide Gesellschaften informieren sich gegenseitig über Fortbildungen, Veranstaltungen und geplante Aktivitäten, die die jeweiligen Arbeitsgebiete betreffen, unterstützen sich bei Aktionen sowie Veröffentlichungen von Beiträgen und geben bei entsprechendem Anlass gemeinsame Pressemitteilungen heraus. Außerdem sollen gemeinsame Projekte – wie etwa Workshops oder Fortbildungen – realisiert werden. In gegenseitiger Absprache von den Verbänden können einzeln oder gemeinsam Fortbildungskonzepte für Ärztinnen und Ärzte und Beratungsfachkräfte entwickelt werden, so dass die fachlichen Kompetenzen in beiden Verbänden gestärkt werden.