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Kostenlose DSTIG-Mitgliedschaft fĂĽr Studierende

Jetzt neu: Kostenlose DSTIG-Mitgliedschaft fĂĽr Studierende

Die Deutsche STI-Gesellschaft bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health” sowie viele weitere Berufsgruppen. Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen. Doch auch Studierende einzelner Fachdisziplinen haben bereits die Möglichkeit, Mitglied in der DSTIG zu werden - und dies ab sofort kostenlos.

 

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

 

 

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PrEP könnte bald auch in Deutschland zugelassen werden

PrEP könnte bald auch in Deutschland zugelassen werden

Die EMA (European Medicines Agency) hat im Juli 2016 die Zulassung des HIV-Medikaments Truvada® (emtricitabine / tenofovir disoproxil) empfohlen. Es dient der vorbeugenden Einnahme als HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) fĂĽr Menschen mit einem hohen HIV-Risiko vor einem möglichen Risikokontakt. Bislang ist das Arzneimittel in Deutschland als antiretrovirale Therapie zur Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener im Alter von 18 Jahren und darĂĽber zugelassen. In den USA wird Truvada®  bereits seit 2012 zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. FĂĽr die Deutsche Zulassung ist noch die Zustimmung der EU-Kommission erforderlich, Experten rechnen damit bis Ende 2016.

 

Die PrEP soll in Verbindung mit den bisherigen Präventionsstrategien helfen, der weltweit steigenden Anzahl an Neuinfektionen mit dem HI-Virus entgegenzuwirken. Die DSTIG weist jedoch darauf hin, dass PrEP den Gebrauch von Kondomen nicht überflüssig macht: Die Wirkstoffkombination emtricitabine / tenofovir disoproxil wirkt zwar gegen HI-Viren, schützt allerdings nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wie Gonorrhoe, Syphilis oder Chlamydien.

 

Die Pressemittelung der EMA zu dem Thema finden Sie hier.

Medienprojekt beim STI-Kongress

DSTIG bedankt sich fĂĽr die UnterstĂĽtzung

Studierende der Medienhochschule Köln (HMKW) haben den STI-Kongress mittels Facebook, Twitte @dstig_ev und Persicope über 3 Tage medial unterstützt. Für Ihre tolle Leistung bedanken sich die Kongresspräsidenten Petra Spornraft-Ragaller und Heiko Jessen, sowie DSTIG-Präsident Norbert Brockmeyer bei den Studierenden und bei Harriet Langanke, die dieses tolle Projekt initiiert, begleitet und durchgeführt hat.

Frau Langanke hat als Dozentin im Kurs "Online Journalismus" den STI-Kongress der DSTIG als Praxisprojekt aufgegriffen. 6 Studierende sind mit nach Berlin gereist und haben im Vorfeld theoretische Konzepte zur medialen Begleitung erarbeitet, sowie die praktische Umsetzung vorbereitet. An den 3 Kongresstagen wurde dann unter dem Hashtag #sicherlieben getwittert, auf der DSTIG Facebook-Seite gepostet, und auch mittels "Periscope tv" live vom Kongress per Handy-Video-App ĂĽbertragen.

Zwischenzeitlich haben bis zu 40 Personen über Periscope von außerhalb die Vorträge mitverfolgt. Es wurde getwittert, ge"liked", "retweetet" und auf dem Kongress selbst auf dem Monitor über die "Social Wall" das Geschehen mitverfolgt. Zusätzlich sammelten die Studierenden Zitate und viele Eindrücke, woraus im Anschluss ein Artikel für das Magazin DHIVA entsteht.

 

FĂĽr die DSTIG ist dies ein neuer Ansatz, eine neue mediale Begleitung, die sich gelohnt hat!

Unser herzliches Dankeschön gilt insbesondere Harriet Langanke, sowie Julius Bauer, David Worm, Anna Molchanova, Larissa Rosellen, Marisa Rosin und Linda Schellberg!


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Neues DSTIG-Ehrenmitglied

Neues DSTIG-Ehrenmitglied

Frau Dr. Viktória Varkonyi (Foto 2.v.l.) wurde im Rahmen des diesjährigen STI-Kongresses in Berlin (07.-09.07.2016) die Ehrenmitgliedschaft der DSTIG als Anerkennung für seine langjährigen Verdienste für die Gesellschaft verliehen. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für die Verbesserung der STI-Behandlung ein, und das nicht nur in Ungarn, sondern auch auf internationaler Ebene durch ihre Zusammenarbeit in den Fachgesellschaften. Durch ihr Engagement und ihren Einsatz konnte eine enge Verbindung zwischen der Ungarischen STD-Gesellschaft und der Deutschen STI-Gesellschaft hergestellt werden.

Die DSTIG dankt Frau Dr. Varkonyi ganz herzlich fĂĽr ihr Engagement!

 

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Dr. ViktĂłria Varkonyi, Prof. Dr. Detlef Petzoldt,

Dr. Petra Spornraft-Ragaller und Dr. Heiko Jessen

Pressemitteilung zum ProstSchG

Experten warnen: Schaden statt Schutz - Geplantes Gesetz gefährdet Gesundheit

 Berlin, 7. Juli 2016 – Anlässlich ihres heute beginnenden Kongresses „Sexuelle Lebenswelten, Wege der Prävention“ kritisiert die Fachgesellschaft zur Förderung sexueller Gesundheit (Deutsche STI-Gesellschaft, DSTIG) den im geplanten Prostituiertenschutzgesetz benutzten Begriff „Beratung“. Sie hält ihn fĂĽr nicht zutreffend.

Beim Kongress treffen sich rund 400 Fachleute aus unterschiedlichen fachlichen und medizinischen Disziplinen.

Wesentliche Grundlagen einer gesundheitsfördernden Beratung, die in einer medizinischen Leitlinie der DSTIG formuliert sind, werden vom geplanten Gesetz nicht erfüllt:

-          Es fehlen die Freiwilligkeit, das Einverständnis, die Voraussetzungslosigkeit sowie die freie Entscheidung zur Beratung.

-          Es fehlen Anonymität und Vertraulichkeit.

-          Die Kapazitäten der bestehenden behördlichen Strukturen reichen in personeller und finanzieller Hinsicht fĂĽr eine Beratung, die die o.g. Grundsätze erfĂĽllt, nicht aus. Fachliche Voraussetzungen und Kompetenzen sind fĂĽr die Beratung obligat: medizinische Kompetenz, psychosoziales Fachwissen und Kenntnisse der Epidemiologie.

Wegen dieser Mängel fürchtet die DSTIG ein Abdrängen der Betroffenen in die Illegalität und damit eine steigende gesundheitliche Gefährdung, insbesondere im Bereich der sexuellen Gesundheit und der STI-Prävention.

 

HIER finden Sie die Pressemitteilung als PDF Datei

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